Griechenland und die Arroganz der EU

15. Juni 2015 20:45Kommentare deaktiviertViews: 11

Griechenland und die Arroganz der EU

Die EU, ein Segen oder ein Fluch, eine Frage, die sich im Grunde genommen nur jedes Land einzeln beantworten kann, denn ein echter Zusammenhalt ist hier nicht gegeben. Hier geht es nur darum jeden gegen jeden und alle gegen einen, denn anders kann man die Gespräche mit der EU und dem gebeutelten Griechenland nicht bezeichnen. Doch warum ist es so weit gekommen, eine Antwort ist hier schnell gefunden.

Hier muss in erster Linie an die Gründungsmitglieder appelliert werden, denn sie haben, wie üblich bei Politiker, nicht richtig und ausführlich gedacht, sondern nur das Ziel der Gemeinschaft im Auge gehabt. Ein Vorteil, der sich bei der EU ergeben hat, ist die einheitliche Währung und die Freizügigkeit aller Bewohner, aber das jedes Mitgliedsland eine andere Wirtschaftsstruktur aufweist, daran kann der Zusammenhalt jetzt scheitern.

Hier wurde nur an die westlichen Industriestaaten gedacht, denn ein reines Agrarland kann die wirtschaftlichen Vorgaben niemals erfüllen und benötigt andere Verträge.

Nach der Erkenntnis erfolgt die Veränderung

Griechenland hat dieses, im Gegensatz zu Spanien und Portugal, erkannt und versucht nun ein neues wirtschaftliches Grundrezept zu erstellen. Ein positiver Grundsatz, der allerdings an der Arroganz der anderen EU Staaten, hauptsächlich der Industriestaaten wie Deutschland und Frankreich scheitern kann.

Griechenland will kein Schmarotzer sein und seine Schulden zurückzahlen, allerdings mit einer längeren Laufzeit und ohne weitere soziale Kürzungen für die Einwohner des Landes.

Ein Schuldenschnitt ist hier das Beste

Diese kann bei der Bewältigung der Schuldenlast einen positiven Aspekt einleiten, denn wenn die griechische Regierung für die Tilgung ihrer Schulden mehr Zeit bekommt, die Sozialschwachen nicht noch mehr zur Kasse gebeten werden und die Wirtschaft hierdurch einen positiven Sprung nach oben schafft, wird Griechenland in kürzester Zeit wieder eine florierende Wirtschaft vorweisen können und die Lebensqualität auf den alten Höhepunkt zurückkehren.

Andere EU Staaten sollten diesen Wunsch nicht im Wege stehen, sondern hilfreich unter die Arme greifen und mehr Agrarprodukte aus der Region erwerben.

Hilfe statt Mahnungen, sind hier angebracht

Gerade Deutschland sollte sich mit seinen Mahnungen zurückhalten den Griechen vorzuschreiben wie die wirtschaftliche Schieflage wieder ins rechte Licht gerückt werden, denn sie ist noch nicht mal in der Lage die eigene Wirtschaft so aufzubauen dass jeder Arbeitnehmer auch von seinem Geld leben kann ohne die staatliche Unterstützung zu beantragen. Griechenland hat es verstanden die Mehrheit nicht noch weiter zu belasten, Gehälter zu kürzen und Renten zu verringern, denn nur wenn die Menschen Geld in der Tasche haben, können sie die Wirtschaft wieder aufbauen.

Diese Tatsache sollten sich alle EU Politiker, welche an den Beratungen zur Finanzkrise von Griechenland teilnehmen, vor Augen halten, nur so ist eine beiderseitige Einigung möglich und vor allem auch hilfreich für den Erhalt der gesamten EU.

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