Fernsehen mal anders

22. September 2017 06:510 commentsViews: 6

Fernsehen auf andere Weise

Im Jahr 1931 wurde in Berlin das erste vollelektronische Fernsehen vorgestellt. Kurz darauf entstanden Sender, die durchgängig Sendungen übertragen. Damals war man von einer solchen Innovation sehr fasziniert. Heute ist ein Fernseher im Haus fast nicht mehr weg zu denken. Was damals noch seltene Röhrenfernseher waren sind heute weitverbreitete HD-Plasma-Fernseher. Jedoch schläft die Innovation nicht und das Internet unterstützt uns für den möglichst größten Fernsehspaß.

spock-2493028Wer kennt es nicht? Ihr habt mal wieder euren Bus verpasst. Für die meisten dürfte das kein Problem sein, denn es gibt ja noch den nächsten. Zum Problem wird es allerdings, wenn man im Fernsehen EtwasVerpasst, worauf man den ganzen Tag schon wartet. Durch das Internet ist es aber nur noch halb so wild. Nahezu jeder Fernsehsender verfügt über eine eigene Website, auf der sie Videos oder ganze Folgen bestimmter Serien veröffentlichen. Natürlich nutzen Sender wie RTL das Internet, um mehr Profit zu ergattern. Das heißt für den Konsumenten: Werbung, Werbung und nochmal Werbung. Jedoch dadurch, dass letztendlich alle zufrieden sind, entsteht eine Win-Win-Situation. Es sind aber nicht nur die Sender, die ihre Serien im Internet veröffentlichen. Auch private Ersteller von Websites können Serien nehmen und sie online stellen. Das ist aber wegen der Verletzung des Urheberrechts nicht immer ganz legal. Besser ist es, man benutzt legale Streaming Seiten gegen eine kleine Gebühr, bevor man eine Abmahnung bekommt und im 3-stelligen Geldbetrag landet.

Illegale Streams findet man aber nicht nur bei Serien und Filmen. Im Internet gibt es nun schon seit Jahren sämtliche Seiten die illegal Sportevents live streamen. Nicht jeder kann, oder ist bereit, zum Beispiel für die Spiele der Fußball Bundesliga Geld auszugeben. Sie sehen die Spiele kostenlos, müssen aber mit schlechter Bild- und Tonqualität rechnen.

Immer wieder finden Leute einen Weg, sich Dinge umsonst anzugucken oder anzuhören. Auch im Musikbereich gibt es Möglichkeiten Lieder kostenfrei runter zu laden und auf seinem PC oder Handy als Datei zu speichern. Künstler, die die Musik produziert haben, bekommen dementsprechend kein Geld für die illegal runtergeladenen Songs. Jeder der auf eine Internetseite geht oder etwas herunterlädt, hinterlässt seine IP-Adresse. Die kann von den Behörden dazu genutzt werden, einen User ausfindig zu machen. Wer einen Titel illegal herunterlädt und dabei erwischt wird, den erwartet eine Geldstrafe ab 300 Euro aufwärts. Leute, die Lieder zum Download bereitstellen, bekommen höhere Strafen bis hin zu Gefängnisstrafen.

 

Bildquelle: mdherren @ pixabay.com

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